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Chardonnay

Geschichte
Die ursprünglich aus Vorderasien ins Burgund gelangte weiße Rebsorte „Chardonnay“ liefert die Trauben für trockenen weißen Burgunder und Champagner. Chardonnay ist mittlerweile eine der populärsten Rebsorten weltweit und wird als Edelrebe klassifiziert. Sie ist die einzige zugelassene Rebsorte des echten „Chablis“.
In der Champagne gehört Chardonnay zu den drei wichtigsten Rebsorten. Mit großem Erfolg wird dieser Wein auch in Deutschland am Kaiserstuhl und an der südlichen Weinstraße angebaut.

Chardonnay Weißwein


Hier findet die anspruchsvolle Rebe die warmen, tiefgründigen Kalkböden, die sie für optimales Wachstum und einen hohen Öchslegrad, auf dem Niveau von Weißburgundern, benötigt.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Chardonnay in Australien eingeführt, wo er mittlerweile überaus erfolgreich angebaut wird. Das mit ca. 44.500 ha weltweit größtes Anbaugebiet für diesen Wein liegt jedoch in den Vereinigten Staaten von Amerika, genauer gesagt, im sonnenverwöhnten Kalifornien. Aber auch in Südafrika, Moldawien, Chile, Argentinien, Neuseeland, Österreich und der Schweiz wird der Anbau von Chardonnay mit beachtlichem Erfolg betrieben.

Charakter
Hochwertiger Wein aus der Chardonnay-Traube wird ganz traditionell im Barrique (Eichenfass), aber auch in Edelstahltanks ausgebaut. Der körperreiche Chardonnay hat ein fruchtiges Aroma, das an Äpfel, Melonen, Stachelbeeren und Walnüsse erinnert. Bei der Reifung im Barrique bietet dieser Wein darüber hinaus auch das typische Holzaroma. Das Aroma des Chardonnay ist weniger markant als das des Riesling. Daher bringt der Chardonnay den Charakter der Weinbergslage deutlich zum Ausdruck. Gehobene Qualitäten weisen einen verhältnismäßig hohen Alkoholgehalt auf.

Wissenswertes
Chardonnay hat vom frischen Wein bis hin zur wuchtigen Auslese eine Vielfalt an Qualitätsstufen zu bieten, und ist daher als Getränk zu Fisch und Meeresfrüchten bis hin zu Gebratenem und kräftigem Käse vielseitig einsetzbar.