Wein Online Shop

Frizzante

Definition
Frizzante und Spumante sind beides Proseccosorten, doch ist der Frizzante ein Perlwein und der Spumante ein Schaumwein.

Herstellung
Unterschiede gibt es hier z.B. in der Herstellung. Während Prosecco Spumante ein Schaumwein ist und man auch nur bei diesem davon sprechen darf, ist der Frizzante Prosecco tatsächlich ein Stillwein, dem letztlich Kohlensäure zugesetzt wird, weswegen sein Sprudelwille sehr gering ist und er als Perlwein bezeichnet wird.

Frizzante


Unterschiede
Dieser Unterschied macht sich auch wirtschaftlich, sprich preislich bemerkbar. Der Prosecco Spumante unterliegt nämlich der Sektsteuer, der Frizzante dagegen nicht. Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass der günstigerer „Frizzante“ wesentlich beliebter ist. Man sollte allerdings nicht außer Acht lassen, dass es hier auch einen qualitativen Unterschied gibt. Der Frizzante ist nämlich ein Verschnitt verschiedener Weißweine, denen im Nachhinein Kohlensäure zugesetzt wird. Nachteil ist daran, dass die Kohlensäure nach dem Öffnen der Flasche relativ schnell wieder abgegeben wird und der Frizzante so schnell fade schmeckt. Ein Spumante hingegen hat durch die lange Reifung eine gärungseigene Kohlensäure entwickelt, die sich durch eine feine Perlage auszeichnet. Bestenfalls vollzieht sich die Reifung in der Flasche selbst, wie es bei der Champagnerherstellung der Fall ist. Heute wird Prosecco aber fast ausschließlich in Tankgärung hergestellt.

Prosecco Spumante gibt es als trockenen und halbtrockenen Schaumwein. Die halbtrockenen Schaumweine sind früher auf sehr natürlich, traditionelle Methode entstanden. Die Gärung endete dabei im Winter, bevor der Zucker in Alkohol umgesetzt wurde, wodurch eine Restsüße und Kohlensäure übrig blieb.

Natürlich besticht Prosecco durch seine Leichtigkeit und seinen süßen und erhabenen Charme. Doch sollte man genau hinschauen, ob man einen Frizzante oder einen Spumante verkostet, da es doch qualitative Unterschiede gibt.