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Nach schriftlichen Überlieferungen aus alten Zolldokumenten durfte bereits im Jahr 1678, der aus dem Douro-Tal stammende Wein, den Namen "Porto" tragen.
Die heißen und trockenen Sommer und sehr kalten Winter stellen ideale Wachstumsbedingungen für die Reben dar. Diese entwickeln in diesem Klima ihren charakteristischen Geschmack und eine edle Süße. Gekeltert wird ein echter Port nicht nur aus blauen Trauben, sondern auch aus weißen. Dazu geeignet sind so bekannte Rebsorten wie Tinta Barocca, Rabigato oder Tinto Caro. Auf Grund der verschiedenen Arten von Trauben gibt es einen echten Port von Dunkelrot, über Rubinrot bis hin zu Blassgelb.
Zusätzlich zu der Fruchtsüße wird dem Portwein während des Gärungsprozesses eine geringe Menge an Branntwein zugegeben. Dadurch entsteht dieser hohe Zuckergehalt, der auch während der Gärung nicht mehr in Alkohol umgewandelt wird. Diese Art der Gärung wurde notwendig, nachdem die Engländer diesen süßen Dessertwein für sich entdeckten. Es musste eine Möglichkeit gefunden werden, den Port für die lange Überfahrt haltbar zu machen. Bis heute bekommt der Port durch dieses Verfahren seinen einzigartigen unverwechselbaren Geschmack.
Der echte Portwein wird immer mindestens drei Jahre in Eichenholzfässern in den Hallen und Kellern der portugiesischen Ortschaft Vila Nova de Gaia reifen. Nach dieser langen Reifezeit liegt der Alkoholgehalt etwa bei 18 bis 22 Prozent. Portwein kann auf Grund dieses hohen Alkoholgehaltes nicht nur pur, sondern auch gut gekühlt auf Tonic oder Eis getrunken werden.
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