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Herstellung
Sherry wird hauptsächlich aus den Trauben der Rebsorte mit dem Namen Palomino Fino hergestellt. Vergärt man diese Trauben, so erhält man zuerst einen trockenen Weißwein, der einen Alkoholgehalt von etwa 11 bis 13 Prozent besitzt. Die Trauben für diesen Likörwein werden in dem Sherry-Dreieck an der Costa de la Luz angebaut. Aber der eigentliche Ursprung befindet sich in Jerez de la Frontera, denn die Klimaverhältnisse dieser Region prägen den unverwechselbaren Charakter, da durch die Nähe zum Atlantik das gute Aroma des Sherrys beeinflusst wird.
Wissenswertes
Das Aroma erinnert an Hasel- und Walnüsse sowie Mandeln und Hefe. Der Sherry ist anhand einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen und Farben erhältlich; hell oder dunkel, süß oder trocken. Er eignet sich sowohl als Aperitif, aber auch hervorragend als Begleiter zum Essen. Es ist nicht leicht, die richtige Sorte zu wählen, aber es gilt die Regel: Je heller die Farbe des Likörweines, desto trockener ist er. Sherrys mit einer dunklen Farbe haben dagegen einen süßen Geschmack. Die hellen, trockenen Sherryweine werden als Finos bezeichnet und zählen als Aperitif. Sie sind leuchtend gelb und ähneln damit von der Farbe her dem klassischen Weißwein. Weitere Sorten sind zum Beispiel der Manzanilla, der Amontillado, der Pedro Ximénez oder der Oloroso.
Der Likörwein sollte immer aufrecht an einem trockenen und dunklen Ort gelagert werden, dessen Temperatur konstant ist. Einmal geöffnete Flaschen sollten anschließend aber im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die dunkleren Weine haben nach dem Öffnen eine Haltbarkeit von einigen Wochen, wobei der Manzanilla oder Fino nicht länger als 10 Tage geöffnet aufbewahrt werden sollten.
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