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Einen Aufschwung erfuhr der Spätburgunder allerdings erst vor 150 Jahren im französischen Burgund, wo der Wein als „Pinot Noir“ bekannt wurde.
Traditionelle Anbaugebiete des Spätburgunders sind neben dem Burgund, die Côte-d'Or, die Côte Chalonaisse und der Elsass.
Die internationale Nachfrage führt allerdings zu Versorgungsproblemen und hohen Preisen. Auch in Deutschland, besonders in Baden, der Pfalz, in Rheinhessen und in Württemberg, wird dieser hochwertige Wein angebaut. In Österreich, wo Spätburgunder als Blauburgunder bekannt ist, wird er hauptsächlich im Burgenland angebaut. Anbaugebiete der Schweiz sind das Wallis und die Regionen im Seetal, am Neuenburger, am Thunersee und am Bielersee. Im Norden von Italien wird dieser Rotwein im Piemont, im Aostatal und in Süditrol angebaut. Außerhalb Europas wird Spätburgunder besonders in Kalifornien, Oregon, Kanada, Australien, England, Wales, Moldawien, Chile, Südafrika und Neuseeland angebaut.
Charakter
Sein einzigartiger Geschmack macht diesen Wein so beliebt. Er ist vollmundig und saftig und überzeugt durch sein fruchtiges Aroma. Häufig kann man eine zarte Spur von Mandel schmecken.
Der klassische Spätburgunder hat eine rostrote Farbe, ist mild und enthält nur wenige Gerbstoffe.
Die moderne Variante des Weines hat hingegen ein kräftigeres Rot, hat vergleichsweise mehr Gerbstoffe und nur wenig Säure.
Wissenswertes
Spätburgunder können Sie hervorragend zu Wild, Braten oder Käse reichen. Auch andere Fleischgerichte ergänzt er sehr gut im Geschmack.
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