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Heute ist dieses Verfahren die übliche Vorgehensweise auf Weingütern, ebenso wie der Versand von Weinflaschen in Kisten und auf Paletten.
Weinpreise
Auch die Tatsache, dass Wein Zeit zum Reifen benötigt ist allgemein bekannt. Weingüter haben dadurch in der Lagerzeit immer mit hohen Kosten und geringen Einkünften zu kämpfen gehabt, auch stellten sich die Preisverhandlungen für sich noch in der Reifephase befindliche Weine als äußerst kompliziert heraus. Um die Preisfindung gerechter zu gestalten, wurde begonnen den Weinhandel als Warentermingeschäft zu betrachten. Der Verkauf ist heutzutage in Tranchen gegliedert, in denen Partien angeboten werden. Relativ kurz nach der Ernte, im Schnitt nach einem halben Jahr, wird der Wein erstmals zum Verkauf angeboten. In dieser Phase zeichnet sich die Qualität des Endproduktes schon deutlich ab. Als Testverkauf wird anfangs nur ein kleines Verkaufsvolumen angeboten. Die Reaktion des Marktes auf diese Versuchspartie erlaubt eine Absatzprognose. Das Verfahren, dieses Herantasten an die Werteinschätzung eines Weines, nennt man Subskription. Im nächsten Schritt verkaufen die Großhändler die Weine an den Einzelhandel oder Privatkunden und so gelangt der Wein zu Ihnen nach Hause. Privatkunden oder Einzelhändler müssen den Wein vorab bezahlen und erhalten die teils seltenen Weine nach der Ausreifung.
Und Sie als Käufer erwarten nun sehnsüchtig den Tag der Anlieferung, den „Arrivage“.
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