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Weißwein

Geschichte
Weißwein entsteht durch die alkoholische Gärung von hellfleischigen Weintrauben, wobei die Rebsorte an sich sowohl weiß, als auch rot sein kann. Die Ursprünge des Weißweins sind uralt und es ranken sich viele Legenden um ihn. Es wird sogar behauptet, dass der Ursprung der Weinrebe sogar bis in die Zeit von Adam und Eva zurückreicht oder dass Noah den Weißwein erfunden haben soll.

 Weißwein / Weißweine


Andere Theorien gehen davon aus, dass die Weinrebe und der daraus produzierte Weißwein eigentlich aus Indien stammen und von dort bereits im dritten Jahrtausend vor Christus bis in die Länder des Mittelmeers reichten. Die Geschichte des Weißweins ähnelt der Geschichte der Menschheit. Als die Völker sesshaft wurden, konnte der Weinbau erstmals mit menschlicher Präzision durchgeführt werden. Jede Kultur, jedes Reich und jede politische Geschichte spielten dabei eine große Rolle.

Herstellung
Weißwein wird aus Rebsorten wie zum Beispiel Riesling und Chardonnay, Sauvignon Blanc sowie Weiß- und Grauburgunder hergestellt. Es gibt aber auch noch andere Rebsorten, die bei der Produktion von einzigartigen Weißweinen verwendet werden. Weißwein besteht hauptsächlich aus Wasser, Alkohol (Ethanol) und Zucker (Fructose und Glucose). Gerbstoffe sind bei der Herstellung von Weißwein eher unerwünscht, deshalb sollten die Trauben von ihren Stielen befreit werden, da gerade die Stiele einen großen Anteil dieser Gerbstoffe enthalten. Natürlich enthält der Weißwein auch Vitamin C und viele Aromen. Dabei handelt es sich vor allem um fruchtige Aromen, die auf gelbes Obst, wie zum Beispiel Äpfel, Pfirsiche oder Aprikosen zurückzuführen sind. Weißweine vermitteln uns einen frischen und fruchtigen Geruch bzw. Geschmack. Die farbgebenden Pigmente sind bei den Trauben übrigens ausschließlich in der Beerenschale zu finden und sind für die stroh- bis goldgelbe Färbung des Weins verantwortlich. Die Herstellung von Weißwein ist verglichen mit der Vinifizierung von Rotwein technisch aufwändiger, da bei der Weißweinherstellung sofort nach der Herstellung der Maische die festen Bestandteile von den flüssigen Bestandteilen getrennt werden. Bei der Herstellung von Rotwein hingegen gärt die Maische mehrere Tage oder Wochen, so dass Tannine entstehen und die Farbstoffe der Trauben gelöst werden.

Wissenswertes
Weißwein hat viele Tugenden, er hat eine therapeutische und aphrodisierende Wirkung. Was vom Rotwein schon länger bekannt ist, wurde in neueren Studien jetzt auch dem Weißwein attestiert: Weißwein in Maßen reinigt die Arterien und senkt Cholesterin. Unser Organismus wird von giftigen Substanzen befreit. Außerdem macht Weißwein schlank, wenn man einer neueren deutschen Untersuchung Glauben schenken soll. Diese Wirkung ist wohl darauf zurückzuführen, dass der Säuregehalt des Weißweins etwas erhöht ist und fast dem Säuregehalt unseres Magensaftes ähnelt. Das unterstützt die Verdauung und kann daher gezieltes Abnehmen fördern. Trocken, halbtrocken, lieblich oder süß - zu jeder Speise das richtige Getränk! Weißweine sollten dabei immer gekühlt serviert werden. Trockener Weißwein ist bestens zum Fisch oder als Aperitif geeignet. Ein fruchtig-süßer Weißwein passt gut zum Dessert. Sie können Freunde und Familie auch zwischendurch mit einem prickelnden, guten Tröpfchen verwöhnen.